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Day 7+2 – Las Vegas

– heute lauf-faul –


Nach den vielen Meilen hatten wir uns eine Auszeit verdient. Das hieß ausschlafen (bis 9 Uhr), um dann zu frühstücken und endlich mal wieder Sport zu machen (länger als eine Woche ohne Sport!). Nach diesem erfolgreichen Start in den Tag ging es dann endlich weiter zum Highlight des Tages – Shopping (oh ja…). Das nah gelegene Outlet Center bot mit zahlreichen Geschäften die ideale Gelegenheit dafür. Man muss dazu sagen, dass es in Vegas gleich zwei Outlets gibt – eins südlich und das andere nördlich des Strips. Wir entschieden uns für Las Vegas North, weil es auf die Schnelle keine nennenswerten Unterschiede gab. Die Strecke an sich war nicht weit, innerhalb von 15 Minuten konnten wir das Center mit unserem Mietwagen erreichen. Die Shoppingtour führte uns zu Tommy Hilfiger, Samsonite, Converse und all den anderen tollen Marken, die es nur hier gibt (ich höre da jetzt keine Ironie raus… und Loft habe ich tatsächlich noch nicht in Europa gesehen). Nach nur wenigen Stunden konnten wir zurück ins Hotel fahren – im Gepäck ein neuer Koffer (damit wir unsere Sachen auch wieder nach L.A. bringen können), eine Hose, zwei Hemden, eine neue Sonnenbrille, Shorts und zwei paar Chucks. Damit war dann der Koffer auch schon fast wieder voll, die Einkäufe ließen sich aber viel leichter rollen. Was wir nämlich trotz sorgfältigster Tourplanung nicht bedacht hatten, war, dass wir zwar unsere großen Koffer in L.A. lassen konnten, um alles in den Satteltaschen am Motorrad zu verstauen (was auch wirklich gut gepasst hat), allerdings dann keinen Koffer für den Rückflug von Las Vegas nach Los Angeles hatten – die Satteltaschen wurden schließlich mitsamt den Bikes bei Eaglerider abgegeben. – Danke nochmal, Papa, für diesen Hinweis.

Nach einem Dinner in der Hotel-Lounge ging es auf den Strip, in die uns empfohlene Bar „Margaritaville“. Vorher wurde jedoch noch gestoppt, um einen Mango Daiquiri beim „Fat Tuesday“ zu trinken, da wir ansonsten den weiten Weg nicht mehr geschafft hätten. Dieser Drink war „To go“, denn in Las Vegas scheint es keine Beschränkungen mit Alkohol in der Öffentlichkeit zu geben. Den konnten wir also stilecht im Halbliter-Plastikbecher auf offener Straße genießen. Nach dieser Stärkung waren wir nun auch endlich bereit, zocken zu gehen.

Nachdem wir nach der Mietwagenrückgabe im Wynn Hotel schon ein paar zaghafte Gehversuche in Sachen Einarmige Banditen gemacht hatten und ganze zwei Dollar verspielt hatten, beschlossen wir nach einem kurzen Abstecher ins Caesar’s Palace (einfach nur, weil’s so kultig ist), unseren Einsatz drastisch zu erhöhen. So landeten wir in irgendeinem anderen Casino (Harrah’s? Sieht eh alles gleich aus…) und steuerten zielgerichtet auf einen der Roulette-Tische zu. Mit 10 Dollar waren wir dabei – setzten auf die falsche Zahl und verloren unseren gesamten Einsatz. Nach nur zwei Minuten traten wir somit den Rückzug ins Hotel an.

Flavor of the day: Zitrone

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